Themenwelt Hülsenfrüchte

Die Renaissance alter Kulturpflanzen

Das Jahr 2016 ist das Jahr der Hülsenfrüchte – eine Erinnerung daran, dass die in 700 Gattungen zusammengefassten 18.000 Sorten eine gleichwertige Eiweißquelle zu Fleisch und Fisch darstellen. Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen und Sojabohnen sind dabei wegen ihres günstigen glykämischen Index für Menschen geeignet, die Diabetes vorbeugen wollen.


Bei Lotao ist die Hülsenfrüchte-Serie Vida eine Besinnung auf unsere eigene europäische Ernährungsgeschichte, aber auch auf manche Tradition. In Italien werden etwa zu Silvester in vielen Familien Linsen gegessen. Die „kleinen Taler“ sollen Geldsegen bringen.



Hülsenfrüchtler, auch Leguminosen genannt, sind holzige oder auch krautige Pflanzen mit vielfältig gestalteten Fiederblättern. Die Blüten der Hülsenfrüchte haben nur ein Fruchtblatt, aus dem eine ein- bis zwölfsamige Hülse, die Hülsenfrucht, hervorgeht.
Die meisten Hülsenfrüchtler sind ideale Bodenvorbereiter für Folgekulturen, da sie durch die Symbiose mit sogenannten Knöllchenbakterien dazu in der Lage sind, Stickstoff direkt aus der Luft zu binden - die meisten anderen Pflanzen können Stickstoff nur in mineralisierter Form aufnehmen. Hülsenfrüchte reichern den Boden mit Stickstoff an und tragen somit enorm zur Verbesserung der Bodenqualität bei.


  • über 18.000 Sorten
  • liefern pflanzliches Eiweiß
  • ideal für vegane Ernährung
  • Farben- und Geschmacksvielfalt
  • glutenfrei